Montag

17 Juni

9.30 - 18 Uhr
9/21

Dienstag

18 Juni

9.30 - 18 Uhr
12/23

Mittwoch

19 Juni

9.30 - 18 Uhr
13/22

Donnerstag

20 Juni

9.30 - 18 Uhr
9/18

Freitag

21 Juni

9.30 - 18 Uhr
10/20

Samstag

22 Juni

9.30 - 18 Uhr
8/20

Sonntag

23 Juni

9.30 - 18 Uhr
11/23

Bastogne War Museum

 

Nur einen Steinwurf vom berühmten Mardasson-Denkmal entfernt, befindet sich das dem Zweiten Weltkrieg in den Ardennen und in Belgien gewidmete Bastogne War Museum mit besonderem Schwerpunkt auf die Ardennenschlacht.

 

Diese einzigartige Gedenkstätte ist dem Zweiten Weltkrieg gewidmet und behandelt vor allem die besondere Geschichte der Ardennenschlacht. Drei multisensorische Inszenierungen lassen den Besucher in eine realistische Erfahrung eintauchen und den Werdegang vierer Personen inmitten des Konflikts verfolgen.

Neben Dekoren, Erlebnisberichten, Multimedia-Installationen und Filmen appelliert der Rundgang auch an den Verstand und die Emotionen, indem er die Besucher spüren lässt, dass diese Geschichte sie – jeden einzeln – persönlich betrifft.

Für das jüngere Publikum und Schulen ist der Rundgang durch interaktive Grenzsteine gekennzeichnet. Animationen zu bestimmten Themen werden ihnen auf Reservierung angeboten.
Interessante Objekte aus der Zeit erinnern ebenso an die „kleine“ Geschichte einzelner Personen, wie an die „große“ Geschichte der Völker.

Neben der Dauerausstellung stellt das Bastogne War Museum regelmäßig temporäre Vitrinen im Rahmen des Projektes „Bulles d’Histoire“ (Geschichtsblasen) aus. Diese kurzzeitig ausgetellten Vitrinen sollen je nach Leihgaben, Partnerschaften und erhaltenen Spenden wechseln und sich verändern. Das Ziel? Sie neue Objekte entdecken zu lassen, die ebenso geschichtsträchtig wie außergewöhnlich sind. Sei es nun zu einem bestimmten Themenbereich oder nicht, diese Objekte erzählen Ihnen ihre Geschichte(n).

bereiten sie ihren besuch vor

Das Bastogne War Museum ist Teil der Liberation Route Europe , eine sich ständig weiter entwickelnde internationale Route der Erinnerung zu den wichtigen Etappen der Befreiung Europas 1944-1945. Außerdem gehört es einem Netzwerk zahlreicher Museen sowie europäischer und amerikanischer Gedenkstätten an. Die erfolgreichste Partnerschaft ist sicherlich jene mit dem "Mémorial de Caen" in der Normandie. Sie beruht auf derselben Überzeugung: Dass Unwissenheit Ängste schürt, die ein Zusammenleben schwierig und Zukunftsprognosen unsicher machen. Diese Zusammenarbeit setzt, wie viele andere internationale Partnerschaften auch, vor allem auf Wissen.

ausstellung "History through their eyes"

der bericht

 

  • 2

    Stunden (Mindestkurs)

  • 150000

    Besucher pro Jahr

  • 1

    Gedenkstätte in Ardenne

  • 3

    Immersive Shows

  • 75

    Jahre der Ardennen offensive

Ihre Begleiter

Erleben Sie Ihren Besuch aus dem Blickwinkel vierer Protagonisten der Ardennenschlacht und tauchen Sie dank ihrer Erzählungen in die Geschichte von Bastogne und seiner Einwohner im Winter 1944 ein.

Der Audioguide führt Sie auf die Pfade dieser Personen, deren Schicksale sich unerwartet kreuzen werden. Jeder erzählt Ihnen seine eigene Sicht auf den Konflikt, von seinen mal glücklichen und mal traurigen Erinnerungen. Eine realistische Erfahrung, die Ihnen den Eindruck vermittelt, den Personen nahezustehen. Diese Persönlichkeiten sind in Anlehnung an wahre Begebenheiten erstanden, aber ihre persönlichen Geschichten, wie sie hier erzählt werden, haben sich auf diese Weise wahrscheinlich nicht zugetragen. Allerdings waren sie, wie alle Inhalte des Bastogne War Museum, Gegenstand einer Validierung durch einen namhaften wissenschaftlichen Ausschuss, damit sie sich so gut wie möglich in die historischen Tatsachen einzufügen.

  • Emile Mostade

    Emile Mostade ist 13 Jahre alt, stammt aus Bastogne und sein Vater betreibt ein Fahrradgeschäft. Der junge Emile ist Musiker, er trennt sich niemals von seinem Akkordeon.

  • Mathilde Devillers

    Die zweite Person, die sich Ihnen vorstellt, ist Mathilde Devillers, eine junge Lehrerin an der Schule von Bastogne.

  • Hans Wegmüller

    Die nächste Person, die Sie anspricht ist Hans Wegmüller. Sein ausgeprägter Akzent enttarnt ihn sofort. Dieser deutsche Leutnant ist Teil der 26. Volksgrenadier Division, jener Einheit, die versucht, Bastogne einzunehmen.

  • Robert Keane

    Zum Schluss noch der vierte Begleiter namens Robert Keane. Dieser Amerikaner ist Korporal der 101. Luftlandedivision, jener Einheit, die Bastogne verteidigt. In den Wäldern rund um Bastogne stationiert, erlebt er den Konflikt an vorderster Front, genauso wie Hans Wegmüller.

Das Mardasson

Einen Steinwurf vom Bastogne War Museum entfernt, thront das Mardasson-Denkmal auf dem gleichnamigen Hügel.

Es wurde auf Initiative der belgisch-amerikanischen Gesellschaft ins Leben gerufen und am 16. Juli 1950 vor 10.000 Menschen in Anwesenheit des General Anthony McAuliffe eingeweiht.

Errichtet wurde es zum Andenken an die 76.890 in der Ardennenschlacht getöteten US-Soldaten.

Seine Form eines fünfzackigen Sterns ist eine Ehrerbietung der Belgier an die US-Armee für die Teilnahme an der Ardennenschlacht und die Befreiung der Region. Am 4. Juli 1946, dem Tag an dem in den USA die Unabhängigkeitserklärung gefeiert wird, wurde im Übrigen eine Gedenktafel eingeweiht, die sich auch heute noch in der Mitte des Denkmals befindet.

Unterhalb des Denkmals befindet sich eine Krypta, deren Gestaltung dem Künstler Fernand Léger anvertraut wurde. Aus ökumenischer Perspektive repräsentieren die drei Mosaike drei Religionen: die jüdische, die protestantische und die katholische.

Die
Ardennenschlacht

Nach dem Einfall in die Normandie ist die Situation im Westen für die Deutschen allmählich festgefahren. Hitler informiert daraufhin seine Offiziere, dass er ab Herbst 1944 eine Gegen-Offensive von den Ardennen aus zu starten gedenkt. Ziel ist es, den Hafen von Antwerpen einzunehmen um den Nachschub der Alliierten zu stoppen. Der deutsche Durchstoß könnte auf diese Weise die hauptsächlich in Holland und im Norden Belgiens stationierten Briten von den mehr im Süden positionierten Amerikanern trennen, um einen Separatfrieden im Westen zu verhandeln. Diesen Pakt einmal besiegelt, könnte Deutschland seine Kräfte im Osten bündeln, um mit den Sowjets abzuschließen. Dieses wahnwitzige Vorhaben wird längst nicht vom gesamten deutschen Generalstab befürwortet, aber die Anordnungen des Führers müssen befolgt werden.

Un centre de référence sur la seconde guerre mondiale
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