Freitag

18 oktober

9.30 - 18 Uhr
8/9

Samstag

19 oktober

9.30 - 18 Uhr
9/9

Sonntag

20 oktober

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10/10

Montag

21 oktober

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Dienstag

22 oktober

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8/8

Mittwoch

23 oktober

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16/16

Bastogne einam anders

Bois Jacques und seine Foxholes

Der Bois Jacques ist ein Ort, an dem die Spuren des Kampfes auch heute noch gut sichtbar sind. Diese tiefen Löcher im Boden sind ergreifende Zeugnisse der Dauer der Kämpfe, die zwischen Dezember 1944 und Januar 1945 wüteten. Die im Bois Jacques stationierte Easy Company und anderen Fallschirmjägerregimente setzten alles daran, die nur einige hundert Meter von ihnen entfernt positionierten deutschen Einheiten nicht Richtung Bastogne vorrücken zu lassen. Um sich vor der Gewalt der Kämpfe zu schützen, bestand für die US-Soldaten nur die Möglichkeit diese „Fuchsbauten“ (fox holes) in den Boden zu graben, um bei feindlichem Beschuss und Artilleriefeuer in Deckung gehen zu können. Letzteres war im Wald ganz besonders gefährlich, da es die Bäume zerstörte.

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Bois de la Paix

Der Bois de la Paix (Wald des Friedens) wurde anlässlich der Gedenkfeier des 50. Jahrestags der Ardennenschlacht angelegt. Er erstreckt sich auf einem Gelände von 3 Ha und zählt etwa 4.000 für die Hochebene von Bastogne typische Bäume.

Die Bäume wurden so gepflanzt, dass auf dem Boden, vom Himmel aus betrachtet, das Wahrzeichen von UNICEF erscheint: Mutter und Kind, Symbol allumfassender Zärtlichkeit. Die amerikanischen Veteranen brachten bei ihrer Rückkehr nach Bastogne eine Plakette mit ihrem Namen und ihrer Einheit am Fuße eines jeden Baumes an.

 

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Deutscher Soldatenfriedhof von Recogne

Dieser Friedhof wurde direkt nach der Ardennenschlacht angelegt und ist Ruhestätte für die sterblichen Überreste von rund 6.807 Soldaten und deutschen Offizieren. Unter jedem der kleinen, rustikalen Kreuze aus Granit ruhen sechs deutsche Soldaten, deren Namen in den Stein graviert wurden, wenn die Körper identifiziert werden konnten. Für die 1.300 unbekannten, in Recogne beerdigten Soldaten tragen diese Kreuze die Inschrift Ein deutscher Soldat.

Ursprünglich befand sich auf der anderen Seite der Straße ein Friedhof mit den sterblichen Überresten der während des Konflikts in der Gegend gefallenen US-Soldaten. 1948 wurden die amerikanischen Gräber auf andere Militärfriedhöfe in Belgien, Luxemburg, Frankreich, den USA und sogar Italien umgebettet.

1954 unterschrieben die belgischen und deutschen Regierungen ein Abkommen, das dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge die Verantwortung für Pflege und Erhaltung der deutschen Grabstätten auf belgischem Gebiet übertrug. Im selben Jahr begannen die Arbeiten auf dem Gelände. Eine Umfassungsmauer und eine Kapelle aus rotem Eifel-Sandstein mit Innenwänden aus Schieferstein werden errichtet. Der deutsche Militärfriedhof von Recogne zählt heute zum Volkserbgut der Wallonie.

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Bastogne Barracks

Das Bastogne Barracks ist seit 2010 ein Informationszentrum zum Zweiten Weltkrieg. In den Kellern dieser Militärkaserne befand sich das Hauptquartier von General McAuliffe während der Belagerung Bastognes. Dort ging der das Kommando über die in Bastogne eingeschlossenen Truppen innehabende General am 22. Dezember 1944 in die Geschichte ein, indem er die deutsche Aufforderung zur Kapitulation mit dem berühmten Ausspruch „NUTS“ ablehnte. Dieser Ort ist außerdem der Restaurierung und dem Erhalt von Fahrzeugen und Maschinen aus dem Erbe des War Heritage Institute gewidmet. Hier befindet sich eine beeindruckende Anzahl von Militärfahrzeugen aus dem Zweiten Weltkrieg.

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101st Airborne Museum – Le Mess

Das Gebäude, in dem das heutige 101st Airborne Museum – Le Mess untergebracht ist, diente früher als Offiziersmesse für das in Bastogne stationierte 2. Regiment der „Chasseurs Ardennais“ (Ardennenjäger). Aktuell dokumentiert das Museum anhand zahlreicher Dioramen die Geschichte der Besetzung und der Schlacht von Bastogne während des Winters 1944-1945. Das Gebäude am Ende der Straße, gegenüber dem Museum, diente seinerzeit als Hauptquartier der im Mai 1940 in der Gegend operierenden deutschen Armeen, mehr als 4 Jahre vor der Ardennenschlacht. Hitler höchstpersönlich besuchte dort am 17. Mai 1940 seine Offiziere, um sich über die Entwicklung der Schlacht zu informieren.

 

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